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Ich las: Khaled Hosseini: Tausend strahlende Sonnen

Im Klappentext heißt es: ".... Die unehelich geborene Mariam wird mit fünfzehn ins ferne Kabul geschickt, wo sie mit dem dreissig Jahre älteren Witwer Raschid verheiratet wird. Zwanzig Jahre später erlebt das Nachbarkind Laila ein ähnliches Schicksal. Auch ihr bleibt keine Wahl. Nachdem ihre Familie bei einem Bomenangriff getötet wurde und sie erfährt, daß auch ihr Jugendfreund Tarik ums Lebens gekommen ist, wird sie Raschids Zweitfrau. In dem bis dahin kinderlos gebliebenen Haushalt bringt Laila eine Tochter und einen Sohn zur Welt.
Während der Taliban-Herrschaft machen Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt das Leben der Familie zur Qual. Die Not läßt die so unterschiedlichen Frauen zu Freundinnen werden und ihre Stärke schließlich ins Übermenschliche wachsen."

Der Autor wurde 1965 in Kabul als Sohn eines Diplomaten geboren. 1976 ging der Vater als Botschafter seines Landes nach Paris und emigrierte von dort 1980 in die USA. Der Autor verließ also mit 11 Jahren das Heimatland, kam mit 15 in die USA, studierte dort und wurde Arzt in Kalifornien.

Mir kam es vor, als ob sich der Autor sein Herkunftsland, dessen Kultur, Religion und Geschichte schreibend verständlich machen möchte. Er kann deshalb Afganistan nicht als Insider schildern, sondern nur als Außenstehender, der sich auf Erzählungen und Medienberichte stützt.

Wie er die Menschen und ihr Leben beschreibt, so könnten sie - abzüglich des religiösen Hintergrunds - in jedem Land der Erde zu Hause sein.
Da gibt es Paare, die einander respektieren oder gar lieben und andere Paare, bei denen Angst und Gewalt herrschen und wo der Mann seine körperliche Stärke auslebt. Während der Frau nur das Erdulden bleibt oder der Totschlag aus Notwehr.

Ich denke, der Roman (2007 aus dem amerikanischen übersetzt) profitiert davon, daß die Handlung im aktuellen Afganistan angesiedelt ist. Ohne diesen Hintergrund hätte er wohl kaum sonderliche Beachtung gefunden.
8.8.09 01:22
 
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