sunnus
  Startseite
    Sonstiges
    Biografie
    Literatur
    Zeitgeschichte / Politik
    Marketing-Kommunikation
  Archiv
  Biografisches
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   sunnus

http://myblog.de/sunnus

Gratis bloggen bei
myblog.de





Ich las: Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder, wie es nie war

Auf der 4. Umschlagseite heißt es:

"Zu Hause in der Psychiatrie
Joachim Meyerhoff erzählt von einer Welt, die ihrsgleichen sucht. Wie es ist, zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten aufzuwachsen, wenn der Vater der Psychiatriedirektor ist und das Elternhaus mitten auf dem Anstaltsgelände liegt.
Ein brüllend komischeer und tieftrauriger Roman über einen Jungen, der am besten schläft, wenn nachts die Schreie der Patienten hallen, der Blutsbrüderschaft mit dem Hund schließt und dem Doppelleben des Vaters auf die Spur kommt - einem faszinierenden Mann, der in der Theorie glänzt, in der Praxis versagt, voller Lebensfreude ist und doch nichts gegen sein Ende vermag."

"Joachim Meyerhoff befriedigt konkurrenzlos ein tief verankertes menschliches Grundbedürfnis, das im Grunde bloß verzweifelt nach Geschichten hungert - und nach jemandem, der sie eloquent zu erzählen weiß." (Der Standard)
"Was Meyerhoff auszeichnet, ist dieser liebevolle Blick, der die Nähe von Absurdem und Tragischem fasst." (Der Tagesspiegel)

Ich las das Buch mit großem Vergnügen, zumal es weit über die Hälfte der Seitenzahl die Lebensgeschichte eines 10jährigen und auch wenig älteren erzählt. In weiten Teilen fand ich mich selbst wieder. Mein Fehler war, dass ich glaubte, seine Biografie zu lesen, was doch nur ein Roman war.
Da denke ich an die Aussage meines Vaters in meinen frühen Jahren zurück: "Roman-Erzählungen darf man beim Nacherzählen nach Lust und Laune verändern, da sie ja ohnehin erfunden sind."
16.2.17 15:34
 
Letzte Einträge: Ich las: Jaron Lanier: Wem gehört die Zukunft?, Ich las: Lily van Angeren-Franz: Polizeilich zwangsentführt, Ich las Bücher von Karl May, Ich sah den Film im Fernsehen: Katharina von Bora, Ich las: Robert Gerwarth: Die Besiegten


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (16.2.17 20:40)
Hallo,

"ich las" eben Deine ersten Einträge von 2005 und einiges mehr. Dabei fand ich einen guten Erzähler, der Karl May verschlang, als die "Rote Armee" anrückte!

Ja, da bin ich erst einmal erstaunt, aber dann finde ich es gut so. Alle sind hier, von der Göre bis zum Greis. Und jeder hat etwas zu sagen, wobei ich "den Alten" lieber zuhöre als den ganz Jungen, denn ich bin selbst kein ganz frischer Jahrgang mehr und genieße die Freiheiten einer Lebensphase, die man heute "Altersteilzeit" nennt.

Ich wünsche gute Unterhaltung, beim Lesen, Bloggen, oder was auch immer!


Wunderbar (5.3.17 10:48)
Joachim Meyerhoff erlebte ich vor Jahren in einem Interview, in der er versuchte in einer kurzen Zeit seine komische Geschichten unter zu bringen - da war er so brüllend komisch, daß ich spontan mir sein Buch besorgte und jedem davon vorschwärme.
Ein Buch für vergnügliche Stunden allemal.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung